Schöne Seelen

Die Costa Brava, anonymer Rückzugsort für Geldwäscher, Passfälscher und Kleinkriminelle. Drei Menschen, die sich hier in Sicherheit wähnen. Bis sie gegen alle Regeln ihre Seelen füreinander öffnen und so die brutalen Kräfte der Unterwelt in Gang setzen.

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Schöne Seelen

Freddy (35), Tagelöhner und ewig jugendlich, fliegt mit seinem letzten Geld in den Süden, mit dem Ziel ein entspanntes Leben zu führen. Sein Jugendfreund Johannes vermittelt ihm einen Job bei Herbert, einem Clubbesitzer mit dem Ruf, menschliches Treibgut aufzufangen. Er soll auf dessen Villa aufpassen während Herbert verreist ist. Freddy genießt sein neues Paradies und bessert seinen Lohn zusätzlich mit der Vermietung der Villa an eine Pornoproduktion auf. Als Herbert überraschend während der Dreharbeiten auftaucht und den zugedröhnten Freddy aus dem Pool rettet, scheinen dessen mondäne Tage gezählt zu sein. Doch zu Freddys Erstaunen bietet Herbert ihm väterlich an, Teil der Thekencrew in seinem Club zu werden. Als kleine Bestrafung muss er aber zunächst am Strand Amateurtänzerinnen für die Bar auftreiben. Mit der undurchsichtigen Nico, die tatsächlich abends im Club erscheint, verkomplizieren sich die Dinge. Neben Nicos hartnäckiger Vergangenheit und Freddys enttäuschter Mutter taucht von außen eine neue Bedrohung auf, die Herberts dunkle Seite offenbart. Plötzlich muss auch Freddy seine eigenen moralischen Grenzen ausloten. Als Herbert schließlich mit einer Kugel im Kopf in seiner Villa aufgefunden wird, gerät sein gesamtes Umfeld in Verdacht. Mit einem Mal zerfällt die Aussteigergemeinschaft in ihre Einzelteile und Freddy bleibt nichts anderes übrig als endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Doch das konnte Freddy noch nie.

August Diehl

Drehbuch

Julia Meyer, Tom Schreiber

Regie

Tom Schreiber

Produktion

Ingmar Trost (Sutor Kolonko)
Jörg Schulze (maze pictures)

Koproduktion mit

Frank Evers (cine plus Filmproduktion)

Gefördert durch

Film- und Medienstiftung NRW, VFF